Öffentlichkeitsarbeit

Achtung - da der Hegering Erndtebrück derzeit keinen Obmann für Öffentlichkeitsarbeit hat, kann  wink es vorkommen, dass die öffentliche Wahrnehmung des HR Erndtebrück hier nicht lückenlos laugh wiedergegeben ist!

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mail Sie sind gern aufgerufen an der Aktualität dieser Seite mitzuwirken. Sprechen Sie bitte Hegeringleiter Michael Hagedorn oder den Beisitzer Heiko Homrighausen an! mail

 

Hegeringe Erndtebrück und Bad Laasphe unterstützen die Arbeit der Siegener Werkstätten für behinderte Menschen der AWO


Mit der Übergabe einer Spende resultierend aus der Kollekte der Hubertusmesse vom 03. November 2007 in Erndtebrück sowie mit dem Entgegennehmen der eigens für den Hegering Erndtebrück angefertigten Stellwände möchten die Jägerinnen und Jäger der Hegeringe Erndtebrück und Bad Laasphe die Wichtigkeit der Arbeit der Siegener Werkstätten für behinderte Menschen hervorheben und unterstützen!    

Gerade Jäger haben durch ihr Erleben der Natur die Möglichkeit, Zusammenhänge miterleben zu dürfen, Natur und Mensch als Einheit sehen zu können!

In Zeiten, in denen die öffentlichen Geldmittel für soziale Arbeit immer knapper werden, ist es uns ein Anliegen, diese wichtige Einrichtung unserer Region mit Geldmitteln und Arbeitsaufträgen zu fördern!   


Seminar konnte Verantwortungsbewusstsein bei der Jagdausübung schärfen

Anfang Juni konnte Hegeringleiter Sebastian auf gemeinsame Einladung der Hegeringe Erndtebrück und Bad Laasphe mehr als 50 interessierte Jägerinnen und Jäger zu einem Anschußseminar am Weidelbacher Weiher begrüssen!

Manfred Jericho, pensionierter Forstmann und jahrzehntelanger Schweißhundführer, konnte anhand von 8 original vorbereiteten Anschüssen mit dem ihm eigenen Charme und Humor die Wirkungen und Auswirkungen sowie die entstandenen Zeichen der verschiedenen Schüsse vorführen, ihm sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

Eindrucksvoll war sicherlich für alle Anwesenden die Streuung von Geschoßsplittern hinter dem beschossenen Stück Wild sowie die Vielzahl von kleinen, am Waldboden oder im Gras häufig nicht oder nur schwer zu erkennenden Zeichen, die hier durch den weisen Untergrund gut sichtbar gemacht werden konnten!

Allen Teilnehmern wurde nochmals deutlich, dass es neben der Verantwortung vor dem Schuß auf Wild auch eine Verantwortung während und nach dem Schuß gibt!

Um beschossenem Wild unnötige Schmerzen zu ersparen, gibt es auch hier in der Region entsprechende Schweißhundgespanne, die speziell auf das Aufspüren von krankem Wild geschult sind und über reichlich Erfahrung und Übung verfügen!

Die Achtung vor der Kreatur gebietet es uns Jägern, durch den Einsatz dieser Schweißhundgespanne größtmögliche Gewissheit über den Zustand beschossenen Wildes zu erlangen und dem Wild Schmerzen zu ersparen! 

Adressen und Telefonnummern der anerkannten Schweißhundstationen werden regelmäßig im RWJ veröffentlicht!

 Der Tag fand seinen gemütlichen Ausklang am Grill in der Aukopfhütte!


 Bericht Jagdjahr 06/07 Obmann für Öffentlichkeitsarbeit

Meine sehr verehrten Damen, meine Herren, liebe Mitjäger/Innen,

wenn man den ausführlichen Worten unseres Hegeringleiters gelauscht hat, stellt sich vermutlich nicht nur für mich die Frage: Was kann jetzt noch kommen?

Meinerseits soll hier nicht auf die vielen Einzelheiten eingegangen werden, sondern einmal der Versuch unternommen werden, an einigen Beispielen des letzten Jahres unser Auftreten und Wirken in die breite Öffentlichkeit, eben auch zum Nichtjäger, zu beleuchten! 

Wir Jäger sind in den meisten Fällen durch die Vielzahl von jagdlichen Zeitschriften aufs Beste unterrichtet, weitaus wichtiger erscheint dann doch unsere Wirkung in der Allgemeinheit, platt gesagt, der Aufbau einer breiten Lobby durch Information und Teilnahme an allgemeinen Veranstaltungen! 

Hierzu bot sich gerade im letzten Jahr durch die Festwoche 750 Jahre Erndtebrück eine hervorragende Möglichkeit, Jäger, Jagd und Wild vielen Menschen näher zu bringen!

Jedem von uns ist bewusst, dass wir Menschen mit allen Sinnen wahrnehmen, gerade dies wurde am Stand des Hegeringes an der Grundschule geboten: Unsere Jagdhornbläser konnten schon von Weitem akustisch wahrgenommen werden, Film- und Ausstellungsmaterial sprach die Augen der Besucher an, viele Präperate konnten mit Händen angefasst werden und eine grosse Schar von nicht nur Kindern entdeckte die Möglichkeit, dass mann auch mit Feuer schreiben kann! 

Im Festzug vertrat eine historisch gekleidete Jagdgesellschaft mit unseren treuen vierbeinigen Freunden unsere Jägerschaft gebührend! 

Gleiches gilt für die Teilnahme am Holzmarkt am 09. und 10. September in Bad Berleburg! Angelockt durch die in den Blick fallenden wunderschönen Holzbauwerke und dampfende Brennpeter wurde so manches anregende Gespräch geführt, fand manche Informationsbroschüre den Weg in die Hand der zahlreichen Besucher! 

Wenn in Erndtebrück das Gespräch auf die mittlerweile ja schon traditionellen Hubertusmessen fällt, so kann von einer Mundpropaganda der Bewohner gesprochen werden!

Eine schöne Tradition, die immer wieder neue Besucher in die beiden Kirchen lockt! 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Helferinnen und Helfern, ohne die solche arbeits- und zeitintensiven Massnahmen einfach nicht möglich sind! 

Zum Schluss meinerseits noch ein paar Worte zum 18. Januar 2007:

Kyrill hat die Region sehr hart getroffen und wird uns längere Zeit beschäftigen bzw. Auswirkungen haben!

Mein Appell auch gerade an uns Jäger, geht in den nächsten Monaten der Hauptaufarbeitungszeit rücksichtsvoll mit den arg getroffenen Grundeigentümern um, die Jagdausübung wird aufgrund der gewaltigen Arbeitsanstrengung zur Schadensbewältigung in diesem Jahr sicherlich sehr schwierig, aber es ist auch eine gewisse Chance da, die freien Flächen entsprechend der neueren Erkenntnisse eben nicht nur monoton mit einer Baumart zu bepflanzen, Daraus resultiert für die Zukunft automatisch auch ein besseres Biotop für unsere freilebenden Tiere und eine Aufwertung einer anspruchsvollen Jagdausübung!