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Neuigkeiten

DJV-Pressemeldung




 
 
Die dunkle Seite der Tierrechte Menschenrechte für Tiere?

Zum Bundesjägertag veröffentlichte der DJV ein Comic, das Konsequenzen von gefährlichen Allmachtsphantasien zeigt. Gegen radikale Tierrechtler im Internet

geht der Dachverband der Jäger derzeit vor.


(Berlin/Bremen, 15. Juni 2018) Menschenrechte für Tiere und vegane Ernährung für alle: Weil kein empfindungsfähiges Wesen mehr leiden solle, entwickelt die Tierrechtslobby gefährliche antidemokratische Allmachtsphantasien. Die Jagd soll ebenso verboten werden wie Haus- und Nutztiere oder Nahrungsmittel wie Eier, Käse und Honig. Der Deutsche Jagdverband (DJV) veröffentlicht anlässlich des Bundesjägertages ein Comic und zeigt, welche Konsequenzen die Forderung hätte, dass jedes Wesen ein Recht auf Leben, Freiheit und Glück habe. "Fressen und gefressen werden ist ein Gesetz, das auf der Erde gilt, seit es Lebewesen gibt. Bereits hier versagt die Glückstheorie der Tierrechtsszene jämmerlich: Ein Löwe, der eine Gazelle frisst, empfindet sicherlich etwas anderes als seine Beute", sagte DJVPräsident Hartwig Fischer. Einige Philosophen wie David Pearce wollen dieses Dilemma jetzt lösen und forschen an Möglichkeiten, Fleischfresser genetisch auf vegane Ernährung umzuprogrammieren. "Tierrechtsanhänger haben offensichtlich Schwierigkeiten, die Natur so zu akzeptieren, wie sie ist. Wir Jäger leben von und mit der Natur, Jagd ist eine ursprüngliche schonende Nutzung", so Fischer. Es gehe nicht darum, Ernährungsformen zu verdammen, sondern vielmehr darum, nachhaltig mit der Natur umzugehen. Toleranz und Realitätssinn seien gefragt.
„Eine Ratte ist ein Schwein ist ein Hund ist ein Mensch“: Die Gründerin der wohl bekanntesten Tierrechtsorganisation PETA, Ingrid Newkirk, prägte diese provokante These. Um Menschenrechte für Tiere durchzusetzen, schrecken radikale Verfechter auch vor Beleidigungen und Straftaten nicht zurück. "Dies können und werden wir nicht tolerieren", sagte DJV-Präsident Fischer. Deshalb geht der Dachverband gegen Hetze im Internet vor. Eine junge Jägerin, Sinah B., bekannt als "Waidfräulein", hat kürzlich mehr als 2.000 Hasskommentare auf Facebook erhalten, weil sie einen erlegten Fuchs zeigte. „Widerliches Stück Dreck, du bekommst noch, was du verdienst“, ist noch eine vergleichsweise harmlose Äußerung. Selbst davor, die Betroffene zu Hause aufzusuchen und einzuschüchtern, schreckten selbsternannte vermeintliche „Tierrechtler“ nicht zurück. Alle relevanten Rechtsverletzungen sind zwischenzeitlich zur Anzeige gebracht. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Namen und IP-Adressen der teilweise unter Pseudonym agierenden Täter ermittelt. "Wer glaubt, aus der vermeintlichen Anonymität des Internets heraus Straftaten zu Lasten einer jungen Jägerin begehen zu können, dürfte sich bald wundern", sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer.
Anschauen können Interessierte das Kurzvideo auf Facebook und YouTube. 

https://www.youtube.com/watch?v=gYKblw45mTY&feature=youtu.be


 

Wölfe sind nicht von Natur aus scheu.

Quelle: Rolfes/DJV

                                         Gemeinsame Pressemeldung                                

Als gemeinsame Pressemeldung des Aktionsbündnis Forum Natur und der Verbände der Weidetierhalter hat uns der DJV Deutschland diese Pressemeldung zur Veröffentlichung und weiteren Verwendung zugestellt. .  

 

Rückkehr des Wolfes geht nur mit Akzeptanz und Regulierung

Breites Verbändebündnis legt zur Umweltministerkonferenz Aktionsplan Wolf vor

(Berlin, 04. Juni 2018) Die zunehmende Ausbreitung des Wolfes in Deutschland führt im ländlichen Raum zu wachsenden Konflikten und stellt gleichzeitig die Haltung von Weidetieren grundsätzlich in Frage. Anlässlich der Umweltministerkonferenz vom 6. bis 8. Juni 2018 in Bremen legt daher ein breites Bündnis von 18 Verbänden des ländlichen Raums - das Aktionsbündnis Forum Natur und die Verbände der Weidetierhalter - einen gemeinsamen Aktionsplan Wolf vor. Gemeinsam fordern die Verbände von den Umweltministern von Bund und Ländern, dass der Schutz des Menschen eindeutig Priorität vor der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland haben und die Weidetierhaltung flächendeckend möglich bleiben muss. Es sei nicht länger vertretbar, der Bevölkerung und den betroffenen Tierhaltern mit bewusst kleingerechneten Wolfsbeständen die realen Verhältnisse in Deutschland vorzuenthalten. Die Verbände gehen davon aus, dass in Deutschland im Jahr 2018 eine Wolfspopulation von über 1.000 Tieren lebe und die Population jährlich um über 30 Prozent exponentiell wachse.

Die Verbände des Aktionsbündnisses Forum Natur und die Verbände der Weidetierhalter halten die derzeitige Praxis bei der Meldung von Wolfsrissen, dem Verfahren der Rissbegutachtung bis hin zur Kompensation von Schäden für unzulänglich und fordern eine grundlegende Neujustierung. Aufgrund von Zweifeln an der Genauigkeit der bisherigen genetischen Analyse, fordern die Verbände die Einführung einer B-Probe. Die B-Probe ist in Zweifelsfällen durch ein unabhängiges, anerkanntes und akkreditiertes Labor zu untersuchen. Die Verbände fordern darüber hinaus eine Umkehr der Beweislast bei der Entschädigung von Wolfsrissen. Zukünftig muss eine Entschädigung bereits dann erfolgen, wenn ein Wolfsriss nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Verbände betonen, dass zur Vermeidung von Wolfsrissen der Umsetzung von Herdenschutzmaßnahmen eine große Bedeutung zukommt. Jedoch habe die Prävention auch Grenzen. Eine kleinparzellierte Einzäunung aller Weideflächen in Deutschland sei weder naturschutzfachlich verantwortbar und wirtschaftlich darstellbar noch gesellschaftlich akzeptiert. Bund und Länder seien gefordert, bei der Prävention mehr auf die tatsächlichen Verhältnisse Rücksicht zu nehmen und beim Herdenschutzmanagement abgestimmt und bundesweit nach einheitlichen Maßstäben vorzugehen. Basis für die Förderung von Herdenschutzmaßnahmen müsse die Einzäunung sein, die zur Verhinderung des Ausbruchs der Weidetiere in der Region üblich ist.

Ferner fordern die Verbände der Weidetierhalter und Landnutzer, dass die wissenschaftlich belegten Fakten anerkannt werden, wonach es sich bei den in Deutschland lebenden Wölfen nicht um eine eigenständige Population handelt, sondern um den Westrand des Nordosteuropäischen Vorkommens. Dessen günstiger Erhaltungszustand stand nie in Frage. Von daher bestehe keine Notwendigkeit mehr, den Wolf in Anhang IV der FFH-Richtlinie zu belassen, betonen die Verbände.

Das Aktionsbündnis Forum Natur und die Verbände der Weidetierhalter bekräftigen ferner, dass zu einem vernünftigen Umgang mit dem Wolf künftig auch die Entnahme gehören wird. Die Erhaltung der Weidetierhaltung in einer vielgestaltigen Kulturlandschaft mit großflächigen Grünlandregionen ist mit einer uneingeschränkten Ausbreitung des Wolfes nicht vereinbar. In Ländern wie Frankreich und Schweden werde bereits heute auf Basis des bestehenden europäischen Naturschutzrechts regulierend in die Wolfsbestände eingegriffen. Die in Schweden praktizierte Schutzjagd von Wölfen dient explizit dem Schutz der Tierhaltung und ist EU-rechtskonform. Für ein Management sollte der Wolf bereits jetzt auf Grundlage des bestehenden europäischen Rechts in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Eine Regulierung soll über das bewährte Reviersystem erfolgen. Nach Ansicht der Verbände wird es erforderlich sein, Wölfe zu entnehmen, die die Nähe zum Menschen suchen, Schutzmaßnahmen überwinden oder sich auf den Riss von Weidetieren spezialisiert haben. Darüber hinaus könne es Regionen geben, in denen eine dauerhafte Ansiedlung eines Wolfsrudels zu unauflöslichen Konflikten mit anderen Zielen führt, etwa der Deichsicherheit oder dem Erhalt der Almwirtschaft. Auch in Gebieten, in denen Präventionsmaßnahmen nicht umsetzbar sind bzw. Grünlandregionen, die nicht flächendeckend wolfsabweisend eingezäunt werden können, wird eine Entnahme von Wolfsrudeln zur Verhinderung der Ansiedelung nötig sein.

 

Der Aktionsplan Wolf des Aktionsbündnis Forum Natur und der Verbände der Weidetierhalter wird von den folgenden Verbänden unterstützt:

  • AGDW - Die Waldeigentümer
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer
  • Bundesverband Deutscher Berufsjäger
  • Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter
  • Bundesverband Mineralische Rohstoffe
  • Bundesverband Rind und Schwein
  • Bundesverband für landwirtschaftliche Wildhaltung
  • Deutscher Bauernverband
  • Deutscher Fischerei-Verband
  • Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft
  • Deutscher Jagdverband
  • Deutsche Reiterliche Vereinigung
  • Deutscher Weinbauverband
  • Familienbetriebe Land und Forst
  • Orden Deutscher Falkoniere
  • Orden "Der Silberne Bruch"
  • Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie
  • Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände

 

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Verwendung kleinkalibriger bleihaltiger Munition mit

Jagdhaftpflichtversicherung abklären

Das Landesjagdgesetz NRW (LJG NRW) verbietet „bei der Jagd Büchsenmunition mit bleihaltigen Geschossen sowie

bleihaltige Flintenlaufgeschosse zu verwenden“, so der Gesetzeswortlaut in § 19 (1) Ziffer 3.

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Die vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit bis zu € 5.000 Geldbuße geahndet

werden kann (§ 55 (2) Ziffer 1 i. V. m. § 56 (2) LJG NRW). Bis zum 31.03.2018 galt bezüglich kleinkalibriger Munition

(Kaliber 5,6 mm) eine Übergangsregelung, demnach diese Munition weiter verwendet werden durfte (§ 59 (2) LJG NRW).

Hintergrund dieser Regelung war die Tatsache, dass es am Markt bisher kaum bleifreie Geschosse in diesen Kalibern gab.

Daran hat sich, auch wenn die Übergangregelung zum 01.04.2018 auslief, nichts geändert.

 

Das NRW-Umweltministerium hat dieser Tatsache insofern Rechnung getragen, als dass es per Dienstlicher Mitteilung an die

Unteren Jagdbehörden diese gebeten hat, „bis auf Weiteres von einer Verfolgung einer Ordnungswidrigkeit durch die Verwendung

bleihaltiger Büchsenmunition im Kaliber 5,6 mm abzusehen, da in der Regel kein öffentliches Interesse an einer Verfolgung besteht“

(siehe auch RWJ 4/18 S. 46).

 

Wer nun auf Grundlage dieser Dienstlichen Mitteilung weiterhin entsprechende bleihaltige Büchsenmunition im Kaliber 5,6 mm

verschießen will, sollte dies zunächst mit seiner Jagdhaftpflichtversicherung abstimmen. Der Jäger sollte sich dabei von dieser

schriftlich zusichern lassen, dass sie im Falle eines bei der Verwendung bleihaltiger Büchsenmunition im Kaliber 5,6 mm

eintretenden Haftpflichtschadens, vollumfänglich und ungeachtet des grundsätzlichen Verwendungsverbotes dieser Munition,

für diesen Schaden aufkommt.

 


 

Bei der Frühmahd Rehkitze und Niederwild schützen

Die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen wie Grünroggen steht an. Der Termin fällt zusammen mit der Brut- und

Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen. Doch „Ducken und Tarnen“

schützt zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Kreiselmäher.

27. April 2018, Berlin. Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), Bundesverband der Maschinenringe (BMR),

Deutscher Bauernverband (DBV) und Deutscher Jagdverband (DJV) machen darauf aufmerksam, dass die Frühmahd

zusammenfällt mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere. 

Frühjahrsmahd - Quelle: DJV

Grundsätzlich gilt: Immer von innen nach außen mähen. Quelle: DJV 

 

Die Verbände empfehlen den Landwirten, den Mähtermin mindestens 24 Stunden vorher mit dem Jagdpächter abzusprechen

oder selbst erforderliche Maßnahmen für die Wildtierrettung durchzuführen.

 

Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd, so die Verbände. Entscheidend ist dabei, die anstehenden

Grünschnitt-Termine – für Silage oder Biomasseproduktion – rechtzeitig mit dem Jagdpächter abzustimmen und die Mähweise

dem Tierverhalten anzupassen. Die Verbände empfehlen, das Feld mit dem Grünlandschnitt grundsätzlich von innen nach

außen zu mähen. So haben Feldhasen oder Fasane während der Mahd die Möglichkeit zur Flucht. Bei der Ernte der

Ganzpflanzensilage verspricht die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 15 bis 20 Zentimeter in der kritischen Aufzuchtzeit

zusätzlichen Erfolg – gerade bei Rehkitzen, die sich instinktiv ducken, oder auch bei Bodenbrütern.

 

Das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden, der Einsatz von Wildrettern oder die Vergrämung (Vertreibung) helfen,

Wildtierverluste zu vermeiden. Derartige Maßnahmen sind wichtig, um tierschutzrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen.

Bei bestimmten Witterungsverhältnissen helfen auch Drohnen- und Infrarot-Technik. Vergrämung kann kostengünstig und

sehr effektiv mit Knistertüten, Flatterbändern oder Kofferradios durchgeführt werden. Der Einsatz von elektronischen

Wildscheuchen, die unterschiedlichste Töne wie z.B. Menschenstimmen, klassische Musik oder auch Motorengeräusche in

verschiedenen Lautstärken aussenden, hat sich im Praxiseinsatz bewährt. Bereits eine Maßnahme zur Vertreibung wirkt,

haben Experten herausgefunden.

 

Unabhängig davon fordern die Verbände die Politik auf, der Forschungs- und Innovationsförderung zur Wildtierrettung eine

hohe Priorität einzuräumen. Besonders digitale Techniken haben das Potential, die Rettung von Rehkitzen und Niederwild

nachhaltig zu unterstützen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=_YnF76A0lnA

 


 

Nordrhein-Westfalen übernimmt Gebühren für die Untersuchung

von Schwarzwild auf Trichinen

Damit wird eine Forderung des Landesjagdverbandes NRW im Rahmen der Präventionsmaßnahmen gegen die

Afrikanische Schweinepest (ASP) erfüllt.

 

http://www.ljv-nrw.de/inhalt/ljv/aktuelles/aktuelles/nordrhein-westfalen-ubernimmt-gebuhren-fur-die-untersuchung-von-schwarzwild-auf-trichinen-/6_25540.html

 


 

Afrikanische Schweinepest (ASP): BMEL bittet um Wachsamkeit

und Vorbeugung

https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP.html;jsessionid=DD862F883DB81917E1189102EC2B7547.1_cid376


 

Auf der Jagd -  wem gehört die Natur?

Kinostart für die Dokumentation ist der 10. Mai 2018. Ohne Pathos und mit großartigen Naturbildern zeichnet Alice Agneskirchner ein unvoreingenommenes Bild der Jagd. Der DJV ruft dazu auf, den Film zu unterstützen und verlost ab Ende April 70 Freikarten.

 

08. März 2018, Berlin (DJV).Auf keinen Fall verpassen: den Kinostart des Dokumentarfilms "Auf der Jagd - wem gehört die Natur?". Er zeigt Jagd und Jäger sehr wirklichkeitsnah, unvoreingenommen und ist ein filmisches Erlebnis mit wunderbaren Naturbildern, die man unbedingt im Kino auf sich wirken lassen sollte.

http://www.ljv-nrw.de/inhalt/ljv/aktuelles/aktuelles/auf-der-jagd-–-wem-gehort-die-natur-/6_25384.html